ifm PI2 und PM1 – frontbündige Drucksensoren für Hygieneanwendungen nach Messbereich und Prozessanschluss finden
PI2 und PM1 sind die ifm-Drucksensoren für Lebensmittel, Getränke, Pharma und Kosmetik: eine frontbündige Keramikmembran ohne Toträume, in denen sich Produkt oder Reinigungsmittel festsetzen könnten, Edelstahl 1.4404 mit Oberflächen nach EHEDG, Prozessanschlüsse Clamp, Aseptoflex Vario und G 1 Dichtkonus, Schutzart IP69K für die Hochdruckreinigung. PI2 bringt Display, zwei Schaltausgänge und Analogsignal mit; PM1 ist der schlanke Transmitter mit 4…20 mA und IO-Link ohne Anzeige. Messbereiche von -1 bis 100 bar, Mediumtemperaturen bis 150 °C dauerhaft und kurzzeitig höher für SIP. Wählen Sie Messbereich und Prozessanschluss.
Hygiene-Drucksensoren nach Typ, Messbereich, Prozessanschluss, Signal und Unterdruck
Klicken Sie die Werte an – die Liste zeigt sofort die passenden Artikelnummern. Nochmal klicken hebt die Auswahl auf.
+ 3 weitere Bereiche
Hygiene-Drucksensoren PI2, PM1 verstehen und richtig auswählen
Warum frontbündig, was Aseptoflex und Dichtkonus bedeuten und wie CIP/SIP-Temperaturen die Auswahl bestimmen.
Frontbündig – warum das in der Hygiene zählt
Ein Standard-Drucksensor hat einen Druckkanal vor der Membran, in dem Produktreste zurückbleiben und der sich bei CIP nicht sicher spült. Bei PI2 und PM1 sitzt die Keramikmembran bündig in der Prozessfläche – kein Kanal, kein Totraum, keine Mikrobiologie. Zusammen mit den gängigen Hygieneanschlüssen lassen sie sich in Rohrleitungen, Tanks und Füllanlagen so einbauen, dass Reinigung und Sterilisation vollständig wirken. Die Keramikmembran ist zudem abrasionsfest und unempfindlich gegen Druckspitzen, die bei Ventilschlägen in Füllanlagen regelmäßig auftreten.
Clamp, Aseptoflex, Dichtkonus
Clamp DN40 (1,5") und DN25–DN40 sind die Tri-Clamp-Anschlüsse nach DIN 32676 – schnell lösbar, ohne Werkzeug, Standard in Molkereien und Brauereien. Aseptoflex Vario ist das ifm-Adaptersystem: der Sensor hat ein G 1 Gewinde mit Dichtkonus und wird über Adapter für Clamp, Varivent, DIN 11851 Milchrohr oder Einschweißmuffen angepasst – ein Sensor für alle Anschlüsse im Betrieb. G 1 und G 1/2 Dichtkonus dichten metallisch im Einschweißadapter, ohne Elastomerdichtung im Produktraum. Welche Variante passt, entscheidet der vorhandene Stutzen.
Messbereich, Signal und Temperatur
Füll- und Druckluftleitungen liegen bei 0…4 bis 0…10 bar, CIP-Rücklauf und Tanks oft bei -1…1 bar bis -1…4 bar – die Typen 'mit Unterdruck' sind nötig, wenn beim Abpumpen oder Abkühlen Vakuum entsteht. Mbar-Bereiche dienen der Füllstandsmessung in offenen Tanks über den hydrostatischen Druck. PI2 schaltet zwei Grenzwerte und gibt 4…20 mA oder 0…10 V skalierbar aus, PM1 liefert 4…20 mA und IO-Link. Beide vertragen 150 °C Medium dauerhaft, kurzzeitig mehr für SIP – Daten im Datenblatt des jeweiligen Typs.
Zubehör und passende Baureihen
FAQHäufige Fragen zu Hygiene-Drucksensoren PI2, PM1
Brauche ich einen Adapter für den Anschluss?
Bei Aseptoflex Vario ja – der passende Adapter (Clamp, Varivent, Milchrohr, Einschweißadapter) wird separat bestellt. Clamp-Typen werden direkt mit Dichtung und Klemmring montiert.
PI2 oder PM1?
PI2, wenn vor Ort angezeigt und geschaltet werden soll. PM1, wenn die SPS auswertet und nur das Messsignal gebraucht wird – kompakter und günstiger.
Ist der Sensor für CIP und SIP geeignet?
Ja, Medium bis 150 °C dauerhaft und kurzzeitig höher für die Sterilisation. Die Grenzwerte stehen im Datenblatt; Reinigungsmittel nach EHEDG-Vorgaben sind zulässig.
Was tun, wenn die passende Variante nicht gelistet ist?
Rufen Sie uns an oder nutzen Sie den Anfragekorb: Wir beschaffen auch Artikelnummern, die noch nicht im Shop stehen, und nennen Preis und Lieferzeit in der Regel am selben Werktag.
Wir beschaffen auch Varianten, die noch nicht gelistet sind, und kalkulieren Projektmengen – Antwort in der Regel am selben Werktag.
